Operation Dinner

Die Konstellation für das heutige Abendessen war verheißungsvoll: Mami und Papi hatten zum gemeinsamen „Familienessen“ ins Steakhouse nach Herbrechtingen geladen. Da ich schon lange kein richtiges Steak mehr gegessen hatte und meine letzte Mahlzeit aus einem kurzen McDonald’s Besuch um die Mittagszeit herum bestand, freute ich mich richtig auf ein ordentliches Festmahl.

Doch so einfach sollte es nicht sein: In Herbrechtingen angekommen, mussten wir unglücklicherweise feststellen, dass auch der Inhaber einer Gaststätte gerne in den Urlaub fährt. Etwas demotiviert und immer hungriger suchten wir nach einer Alternative. Es sollte diesmal nicht McDonald’s, Pizza oder Döner werden, auch wenn Stimmen in unseren Köpfen nach etwas essbarem riefen.

Da wir uns alle auf ein Steak gefreut hatte, griff ich zu meinem Mobiltelefon und suchte im Internet nach Steakhäusern. Gleich der erste Eintrag war eines in Aalen. Ich suchte die Anschrift raus und die Fahrt ging weiter. Die Suche nach der entsprechenden Straße in Aalen hinter uns gebracht, erhielten wir erneut einen Rückschlag: Bei eben dieser angegebenen Adresse fand sich kein Steakhouse, sondern ein Café. Auch die Suche nach einer entsprechenden Alternative in der Umgebung blieb erfolglos.

Nunmehr völlig demotiviert entschlossen wir uns, nach Hause zu fahren und ins „Seeblick“ zu gehen, drei Straßen weiter wie das Haus, welches wir unser Eigen nennen. Dort bekam ich dann meinen lang ersehnten Zwiebelrostbraten mit hausgemachten Spätzle. Die zwei Stunden Fahrt, zehn Liter Benzin und eine riesen Aufregung hätte man sich auch sparen können.

1 Antwort zu „Operation Dinner“


  1. 1 Manuel August 10, 2008 um 11:56

    des rechnat sich wieder wenn einmal weniger mit durchdräa ofährsch^^


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